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	<title>kunstamtisch &#187; Früchte</title>
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	<description>Künstlernetzwerk Altdorf-Nürnberg</description>
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		<title>J.J.P. and friends &#8211; CD &#8220;KV 550&#8243;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Völkl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im  Jahr  2010  haben  J.J.P.  and  friends ihre erste  CD  mit  dem  Titel  „kv  550“  produziert.    Auf  der  CD  enthalten  sind  Studioaufnahmen  aller  vier  Sätze  von  Mozarts  großer  G‐Moll‐Symphonie  (Köchelverzeichnis  550) in der eigenen Bearbeitung des Ensembles,  sowie  Stücke &#8230; <a href="http://kunstamtisch.org/j-j-p-and-friends-cd-kv-550">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im  Jahr  2010  haben  <a href="http://kunstamtisch.org/j-j-p-and-friends">J.J.P.  and  friends</a> ihre erste  CD  mit  dem  Titel  „kv  550“  produziert.    Auf  der  CD  enthalten  sind  Studioaufnahmen  aller  vier  Sätze  von  Mozarts  großer  G‐Moll‐Symphonie  (Köchelverzeichnis  550) in der eigenen Bearbeitung des Ensembles,  sowie  Stücke  aus  dem  Programm  „Planet  der  Affen“.    Die  CD  ist  bei allen Konzerten von J.J.P. and friends erhältlich, oder auch auf  Anfrage über steffen@murau.de</p>
<p>Tracklist: <img class="alignright size-medium wp-image-697" title="JJP_CD_Cover" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/JJP_CD_Cover1-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" /></p>
<p>W. A. Mozart, Symphonie in g-moll, KV 550 (2010)</p>
<p>1. Molto Allegro</p>
<p><em>Hörbeispiel: </em></p>
<p>2. Andante</p>
<p>3. Menuetto &amp; Trio</p>
<p>4. Allegro Assai</p>
<p>Aus  dem  Programm  „Planet  der  Affen“  (2006)</p>
<p>5. Patmos</p>
<p>6. Variation  über  ein  Trompeten‐Konzert  von  Haydn</p>
<p>7. O  Haupt  voll  Blut  und  Wunden</p>
<p>8. Radetzky‐Marsch</p>
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		</item>
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		<title>Tryptateuch</title>
		<link>http://kunstamtisch.org/tryptateuch</link>
		<comments>http://kunstamtisch.org/tryptateuch#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Ackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

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		<description><![CDATA["Treffen sich zwei Männer. Sagt der eine: 'Ich mach einen Film.' Darauf der andere: 'Cool, ich auch. Brauchen wir noch einen dritten, dann sind wir schon zu dritt.'" So oder so ähnlich beginnen viele schlechte Witze. Oder ein gutes Kurzfilmprojekt. <a href="http://kunstamtisch.org/tryptateuch">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;Treffen sich zwei Männer. Sagt der eine: &#8216;Ich mach einen Film.&#8217; Darauf der andere: &#8216;Cool, ich auch. Brauchen wir noch einen dritten, dann sind wir schon zu dritt.&#8217;&#8221; So oder so ähnlich beginnen viele schlechte Witze. Oder ein gutes Kurzfilmprojekt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nürnberg im August 2006. Burger King gegenüber dem Club-Trainingsgelände. Der Ort des anfangs skizzierten Dialogs. Die Beteiligten sind Daniel Bald und Boris Ackermann. Letztgenannter hat im Urlaub ein Drehbuch geschrieben, will es verfilmen, als Bald offenbart, dass er ebenfalls seit einer Weile an einer Idee für einen Kurzfilm arbeitet. Warum nicht ein gemeinsames Projekt daraus formen? Und weil drei Filme besser als 2 Filme sind, soll auch noch Wolfgang Völkl mit ins Boot geholt werden: &#8220;Wir beide machen jeweils einen Film. Deswegen musst du auch einen machen. &#8211; Okay.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorbereitungen laufen zügig, bald stehen die Eckdaten, Beteiligte und Drehorte fest. So werden im September 2006 folgende drei Kurzfilme realisiert:</p>
<ol>
<li>Amtsmissbrauch (Ackermann)</li>
<li>Still Leben (Völkl)</li>
<li>Das Traumlampion (Bald)</li>
</ol>
<p>Die Erstaufführung fand im denkmal Salzburg am 12.1.2007 bei regem Publikumsandrang statt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Singer-Songwriter-Projekt</title>
		<link>http://kunstamtisch.org/singer-songwriter-projekt</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Ackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gitarre, ein E-Bass, eine Stimme: Das ist das Rezept für das musikalische Projekt, das irgendwann zu einem Live-Konzeptalbum mit voraussichtlich sechs Tracks führen soll, welches die Reise eines Protagonisten von der Stadt in die Natur auf der Suche nach sich selbst schildert. <a href="http://kunstamtisch.org/singer-songwriter-projekt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daniel Bald als Initiator des Projekts warf Anfang 2007 die Idee in den Raum, eine &#8220;kleine feine Ep aufzunehmen&#8221;, die sein Gitarrenspiel mit dem konventionsfreien Ideenreichtum Wolfgang Völkls am Bass und Boris Ackermanns &#8220;magnificienten Vocals&#8221; zusammenführen sollte. Erklärtes Ziel von seiner Seite aus war ein organisches, nach Möglichkeit live aufgenommenes Arrangement, das nicht durch seine Verspieltheit, sondern gerade durch Kargheit faszinieren sollte. Trotzdessen sollte Qualitätssicherung durch &#8220;ausgefeilte Arrangements&#8221; betrieben werden.</p>
<p>Dass sich die drei Musiker nicht ihrer Muttersprache sondern des Englischen für ihre Texte bedienen, hat nichts mit genereller Abneigung gegen das Deutsche zu tun. Vielmehr schafft die Transposition in eine Fremdsprache oft die nötige Distanz zum Text, ohne die man oft seine Gedanken nicht genügend frei ausdrücken kann. In der Folgezeit wurde dann getextet und mittlererweile fanden schon einige Treffen hinsichtlich musikalischen Arrangements und Proben statt.</p>
<p>Derzeit sind 6 Tracks geplant, welche die Geschichte eines in der Stadt lebenden Protagonisten auf der Suche nach Ruhe und Erholung vom alltäglichen Großstadtmoloch aus der Ich-Perspektive beschreiben. Die Art der Überleitungen zwischen den einzelnen Liedern ist noch nicht abschließend geklärt. Sowohl gesprochene Verbindungen aus Erzählersicht als auch rein instrumentale Brückenschläge sind im Gespräch.</p>
<p>Tracklist (soweit bekannt)</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-433" title="SSP" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/sspquadratfq0-1-300x300.jpg" alt="Mann vor Sonnenuntergang" width="300" height="300" /></p>
<ol>
<li>Out On Probation (Ackermann)</li>
<li>Tell It Like It Is (Völkl)</li>
<li>Old Man&#8217;s River  (Bald)</li>
<li>Submerged (Bald)</li>
<li>My brother, my killer (Völkl)</li>
<li>&#8220;in Arbeit&#8221; (Ackermann)</li>
</ol>
<p>Noch reifen die letzten Texte in den Köpfen der Songwriter, während schon mit der testweisen Vertonung anderer Tracks begonnen wurde.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blindsteg</title>
		<link>http://kunstamtisch.org/blindsteg</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Ackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kat.derzeit.org/?p=383</guid>
		<description><![CDATA[Ein Schwarzweißkunststummfilm-Projekt von Boris Ackermann mit Musik von Daniel Bald. <a href="http://kunstamtisch.org/blindsteg">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-478" title="filmstreifensimonng7" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/filmstreifensimonng7-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />&#8220;Welches Monster derzeit im cutting room der AdbK Nürnberg aus den Fetzen unzähliger sommernachtsträumiger Drehtage zum Leben erweckt wird, wissen selbst der Regisseur Boris Ackermann und sein Schnittmeister Max Geyer nicht immer ganz genau. Zu verwirrend sind die virtuellen Klebestellen geworden, zu kurz die Zigarettenpausen und zu schlecht das Bier, das sie ab Mittag täglich in sich hineingeschüttet haben. Nur eins wissen sie: Es wird gut!&#8221;</p></blockquote>
<p><img class="alignright size-large wp-image-479" title="filmstreifenmj7" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/filmstreifenmj7-188x1024.jpg" alt="" width="188" height="1024" />So schrieben wir im Herbst 2008 auf unsere Homepage, etwa zwei Monate vor der Premiere des Stummfilms &#8220;Blindsteg&#8221;. Das Monster wurde zum Leben erweckt, und siehe da &#8211; es ward gut!</p>
<p>Das Drehbuch zum Stummfilm basiert auf einem etwa 45 Minuten langen elektronischen Musikstück von Musikgenie und Meister des &#8220;Warum kackt der Lautsprecher so ab?&#8221;-Effekts Daniel Bald. Dieser Track, der jeder Beschreibung spottet, war ursprünglich als Teil eines anderen Musikprojektes geplant und entstanden, als der Autor Boris Ackermann ihn zum ersten Mal zu hören bekam. Sofort stellte sich bei ihm die Bildassoziation eines &#8220;von Weltschmerz gebeutelten Protagonisten&#8221; ein, der an einem alten, verlassenen Provinzbahnhof herumirrt. Direkt schlug Ackermann Bald vor, einen Film beziehungsweise eine kurze Filmszene zu der Musik zu schreiben. Der Vorschlag fand Anklang. Gesagt, getan. Nicht ganz.</p>
<p>Die Arbeiten am Drehbuch stellten sich aus verschiedenen Gründen aufwendiger dar, als von Ackermann zuerst angenommen. Schließlich wuchs um den Torso der &#8220;Bahnsteigszene&#8221; innerhalb eines Jahres eine komplexe, facettenreiche Schilderung eines abgelegenen Dorfes, in dem der junge Sohn eines Bauern auf Grund seiner Leidenschaft zur Musik und seiner Liebschaft aus der Stadt ein isoliertes Dasein fristen muss.</p>
<p>Gedeon (Simon Reuter) will weg aus dem Dorf, frei sein von all den Fesseln dieser eingeschworenen Gemeindschaft, die blind für seine Talente ist, sie verhöhnt und verlacht. Weg von seinem Vater, gespielt von Udo Gerstacker, der viel lieber einen &#8220;richtigen&#8221; Sohn hätte als ein &#8220;nutzloses Anhängel&#8221;. Er will mit seiner Freundin Letitia (Mirjam Roth) in die Stadt gehen, an den Ort, wo er glaubt, das erreichen zu können, was ihm in seinem Dorf immer verwehrt geblieben ist: Anerkennung, Förderung und Akzeptanz. So folgt er nach langem Zögern und Ringen mit sich selbst dem Vorschlag Letitias, sich in aller Frühe am Bahnhof zu treffen und aus der unwirklichen Isolation des ländlichen Idylls, was ihm mehr und mehr zum Gefängnis wurde, zu flüchten. Und wie fast immer, wenn Musik und Frauen aufeinandertreffen, geht am Ende etwas schief&#8230;</p>
<p>Noch aufreibender als die Arbeiten zum Drehbuch stellten sich die zahllosen Außendrehs bei teils widrigsten Wetterbedingungen dar. Gedreht wurde auch an den entlegendsten Orten, zum Beispiel in der Oberpfalz. Ein Stab von Maskenbildnernnen, Kostümbildnerinnen, Kameramännern, Requisiteusen, Fritteusen, Regnern, Statisten und Schauspielern musste für die Dreharbeiten aufgeboten und nicht bezahlt werden, ganz zu schweigen von <img class="alignleft size-full wp-image-480" title="filmstreifenhandha1" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/filmstreifenhandha1.jpg" alt="" width="231" height="213" />einer eigens angemieteten historischen Diesellok samt Zug und Zugpersonal, die innerhalb eines halben Tages geschätzte 15 Mal in den Bahnhof von Behringersmühle einfahren musste (hierfür geht unser besonderer Dank an Dampfbahn Fränkische Schweiz e. V.). Trotz oder auch gerade wegen der immensen Zahl an zu koordinierendem Personal war es möglich, das Mammutprojekt innerhalb von etwa 14 Tagen abzudrehen.</p>
<p>Die ausverkaufte Premiere am Nikolaustag war ein voller Erfolg! Vielen Dank an alle Beteiligten sowie natürlich an unser großartiges Premierenpublikum, sowie an alle, die unserem Film auch bei seiner Teilnahme am Jugendfilmfestival Mittelfranken 2009 die Daumen drückten!</p>
<p>Wer den Artikel zum Film im Boten noch nicht gelesen hat, findet ihn <a href="http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=939336&amp;kat=107&amp;man=11" target="blank">hier</a> wieder.</p>
<p>Wer sich schon immer gewünscht hat, &#8220;Blindsteg&#8221; auch zuhause anzusehen&#8230; <a href="http://kunstamtisch.org/shop">Zum Bestellformular</a></p>
<table align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<h2>Blindsteg</h2>
<p>Mirjam Roth (Letitia); Simon Reuter (Gedeon); Udo Gerstacker (Alexander); Hans Kräußel (Bernhard);<br />
Matthias Rötzer (Martin)</p>
<p>Stefanie Berger (Dorfmädl); Herbert Beck, Wilfried Nester, Richard Winter (Kaddlbrüder);<br />
Michael Kuhn, Achim Falkner (Dorfjugend)</p>
<p>Boris Ackermann (Buch&amp;Regie); Daniel Bald (Musik); Wolfgang Völkl (Regieassistenz);<br />
Max Geyer (Kamera &amp; Postproduktion)</p>
<p>Daniel Bald, Christian Macht (Kameraassistenz); Corinna Kratzer, Julia Blackman, Stefanie Berger,<br />
Verena Friedrich (Maske)</p>
<p>Stefanie Berger, Julia Blackman (Kostüm); Stefanie Berger (Requisite)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Truth is yellow</title>
		<link>http://kunstamtisch.org/truth-is-yellow</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Völkl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine Phase im Leben eines jeden Mannes, in der er beschließt, sich eine Gitarre zu kaufen und eine Band zu gründen. Diese Phase nennt man gemeinhin Pubertät. In ähnlichem Kontext haben Boris Ackermann, Michael Kuhn und Wolfgang Völkl &#8230; <a href="http://kunstamtisch.org/truth-is-yellow">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-medium wp-image-380" title="Truth is yellow" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/Truth-is-yellow-300x200.jpg" alt="" width="230" height="150" />Es gibt eine Phase im Leben eines jeden Mannes, in der er beschließt, sich eine Gitarre zu kaufen und eine Band zu gründen. Diese Phase nennt man gemeinhin Pubertät. In ähnlichem Kontext haben Boris Ackermann, Michael Kuhn und Wolfgang Völkl dereinst die Band &#8220;Truth is yellow&#8221; ins Leben gerufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Treffen waren nie sehr zahlreich, wurden im Laufe der Jahre immer seltener, und standen stets unter den Vorzeichen des Konflikts zwischen unseren Vorstellungen dessen, was wir komponierten und unserem tatsächlichem Können, was vor allem auf dem Gebiet des Gesangs mitunter zu wünschen übrig ließ.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch entstanden im Lauf der Zeit einige gute und vor allem textlich hochklassige Songs aus der Folk-Singersongwriter-Sonstwas-Ecke (Goodbye, MessrRG11d, the Pope of the road, Theologie der Befreiung, My city asleep, Hardcore Lullaby, uvm). Leider sind die wenigsten davon jemals vollständig aufgenommen worden, aber wer weiß, was nicht ist, kann ja noch werden (eine Frucht im semiblühenden Stadium, sozusagen).</p>
<p style="text-align: justify;">Eine kleine Hörprobe dessen, was noch zu retten war, gibt es hier, hoffentlich werden es bald mehr:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>areyoulost?</title>
		<link>http://kunstamtisch.org/areyoulost</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Bald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Erstlingswerk von maP schäumt geradezu über vor stilübergreifender Spielfreude, vielen der späteren Projekte wird hier vorgegriffen. So sind Drone Elemente ebenso vertreten wie quirlende Breakbeats, schwer groovende polyrhythmische Riffs und sanft anmutende, balladeske Momente, alles vereint in hyperaktiven Hüllen, &#8230; <a href="http://kunstamtisch.org/areyoulost">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erstlingswerk von maP schäumt geradezu über vor stilübergreifender Spielfreude, vielen der späteren Projekte wird hier vorgegriffen.</p>
<p>So sind Drone Elemente ebenso vertreten wie quirlende Breakbeats, schwer groovende polyrhythmische Riffs und sanft anmutende, balladeske Momente, alles vereint in hyperaktiven Hüllen, die entsprechenden Freiraum bieten.</p>
<p>Stilzitate zwischen Hommage und Ironie, und ein ständiger Wechsel von Charakter, Tempo und Thema lassen den Hörer nie zur Ruhe kommen, sondern schießen ihn raketenartig quer durch maPs verwirrend spektakuläres Klang-Universum.</p>
<p>maP spielt alle Gitarren selbst, programmiert Schlagzeug, Bass und sporadisch eingesetzte Streicher und Bläser, sowie arrangiert manch elektronische Spielerei.</p>
<p>Unterstützt wird er dabei auf drei Tracks von Mathias Bechert (Trompete) und Steffen Murau (Cello).</p>
<p>Das ganze Album als zip gibt es hier: <a href="http://uploads.kunstamtisch.org/areyoulost.zip">areyoulost?</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wollmond</title>
		<link>http://kunstamtisch.org/wollmond</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 07:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Völkl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kat.derzeit.org/?p=350</guid>
		<description><![CDATA[Musik auf der Straße, von der Straße, für die Straße und über die Straße. <a href="http://kunstamtisch.org/wollmond">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Wo sich Depression und Melancholie in zarten, fast fröhlichen Melodien verstecken, wo poetische Texte im Gewand tanzbarer Musik daherkommen, wo das Banale stets hintergründig, das Tiefsinnige aber nie offensichtlich ist, dort hausen der Ur-Folk, das Singersongwritertum und die Straßenmusik.</p>
<p style="text-align: center;">Und dort haust auch &#8220;Wollmond&#8221;, die kunstamtischlerische Straßenmusik-Combo, bestehend aus Simon Reuter (Gitarre, Gesang) und Wolfgang Völkl (Kontrabass, Gesang). Unser Repertoire reicht von Paul Simon über Neil Young und Leonard Cohen bis zu den Beatles, Amy McDonald und Jack White. Auch der eine oder andere selbstgeschriebene Song reiht sich zutraulich zwischen Norwegian Wood, Hallelujah und This is the life. Unsere besondere Liebe gehört aber auch den eher unbekannteren Werken der ganz Großen, die in der schlichten Aufmachung mit zwei akustischen Instrumenten und zweistimmigem Gesang auf das Wesentliche reduziert werden: schöne Musik und gute Texte.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-449" title="Wollmond" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/wollmond2-e1277806286931.jpg" alt="" width="512" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;">Zu hören gibt es uns in Fußgängerzonen und Parks, auf Picknicks und Theaterfeiern, und überall sonst, wo jemand zuhören will. Zum  Beispiel hier &#8211; hinter dem grauen Pfeil verbergen sich zwei brandneue Aufnahmen aus dem heimischen Kellerstudio: &#8220;Song for my feet&#8221; und &#8220;Better with the weather&#8221;:</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">&#8230;und außerdem auf <a href="http://www.myspace.com/wollmond">myspace</a>, wo es nicht nur mehr Lieder, sondern auch eine tolle bunte Diashow gibt.</p>
<p style="text-align: center;">Wollmond hat übrigens auch einen eigenen <a href="http://www.wollmond.wordpress.com/">Blog, </a>wo man unsere Abenteuer von der letztjährigen Europatournee nachlesen kann, und einige andere Anekdoten aus dem Leben zweier Straßenmusiker.</p>
<p style="text-align: center;">Und als besonderes Schmankerl gibt es hier unser erstes offizielles <a href="http://www.hardwareclips.com/video/582/Zu-Besuch-bei-Delta--Dem-gr%C3%B6%C3%9Ften-Netzteilhersteller-der-Welt" target="_blank">Musikvideo</a>. Kein Scherz.</p>
<pre style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Wollmond spielt wieder:</span></pre>
<pre style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">am 17. 7. beim Obere-Wehd-Fest Altdorf</span></pre>
<table style="text-align: center;" border="0" width="932">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://img24.imageshack.us/img24/5346/wollmond2.jpg">Pressephoto 1</a></td>
<td><a href="http://img5.imageshack.us/img5/1461/wollmond3.jpg">Pressephoto 2</a></td>
<td><a href="http://img24.imageshack.us/img24/8769/wollmondplakat.jpg">Pressephoto 3</a></td>
<td><a href="http://img9.imageshack.us/img9/8025/wollmondplakat2.jpg">Pressephoto 4</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Mittersiller Kompilation</title>
		<link>http://kunstamtisch.org/die-mittersiller-kompilation</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 16:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Völkl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im September 2006 begaben sich Max Geyer, Steffen Murau und Wolfgang Völkl ins schöne Städtchen Mittersill in Österreich, wo im Jahre 1945 bei einem tragischen Zwischenfall der große Komponist der Wiener Schule Anton (von) Webern zu Tode kam (er wurde &#8230; <a href="http://kunstamtisch.org/die-mittersiller-kompilation">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im September 2006 begaben sich Max <img class="alignright size-medium wp-image-400" title="Mittersiller Kompilation" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/mittersiller_kompilation-297x300.jpg" alt="" width="297" height="300" />Geyer, Steffen Murau und Wolfgang Völkl ins schöne Städtchen Mittersill in Österreich, wo im Jahre 1945 bei einem tragischen Zwischenfall der große Komponist der Wiener Schule Anton (von) Webern zu Tode kam (er wurde von einem amerikanischen Soldaten erschossen, da dieser das Anzünden einer Zigarette als kriegerischen Akt empfand). Am Ort des Geschehens findet seit mehr als 10 Jahren jedes Jahr in der Woche von Weberns Todestag ein internationales Komponistenforum statt, das Kofomi.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Gäste auf diesem Forum an einem Ort, der jedes Jahr im September wie kaum ein zweiter mit den Strömungen der zeitgenössischen Kunstmusik zum Bersten angefüllt ist, konnten die drei Kunstamtischler nicht umhin, ihren eigenen Beitrag zur Musikgeschichte zu leisten: die Mittersiller Kompilation.</p>
<p style="text-align: justify;">Es handelt sich dabei um eine in nur wenigen Tagen mit einfachsten Mitteln zusammengestellte Sammlung von Vertonungen klassischer literarischer Texte, und dazugehöriger musikwissenschaftlicher Einführungen, verlesen von Anton Webern selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Tonfall von Musik und Text stellt einen trefflichen Kommentar zur Situation der zeitgenössischen Musik dar, und wer sich über aktuelle Kunstmusik informieren möchte, der findet hier einen allumfassenden, wenn auch satirischen Querschnitt durch die Musiklandschaft des 21. Jahrhunderts, oder, mit den Worten Anton Weberns, Polka Olé!</p>
<p>Die gesamte Kompilation gibt es <a href="http://mp3.de/musik/genre/band/110500/411898/32_263189" target="_blank">hier</a> zum Herabladen.</p>
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		<title>Strange People &#8211; live!</title>
		<link>http://kunstamtisch.org/strange-people-live</link>
		<comments>http://kunstamtisch.org/strange-people-live#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 16:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Völkl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Amok spielen, Amok singen, Amok reden, Amok bis zum Koma - und nur mit den Waffen des Verstandes! <a href="http://kunstamtisch.org/strange-people-live">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es begann im Jahr 2003 beim Versuch, Musik für den Soundtrack des Abiturfilms aufzunehmen. Nach getaner &#8220;Arbeit&#8221; fiel der verhängnisvolle Satz &#8220;Ey, jetz hammer die ganzen Mikros und alles aufgebaut, jetz drück einfach mal &#8220;record&#8221; und wir machen irgendnen Quatsch!&#8221; &#8211; und seitdem treffen sich die &#8220;Strange People&#8221; mehr oder minder regelmäßig zum Quatsch machen. Mal mit Instrumenten, mal ohne, mal wird gesungen, mal gesprochen, Hauptsache ist: es wird nichts vorher geplant oder abgesprochen, sobald die Aufnahme läuft, wird nur noch improvisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse gemahnen an eine (inzestgeschädigte) <img class="size-full wp-image-418 alignright" style="margin-top: -5px;" title="Strange People 1" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/strangepeople1.jpg" alt="" width="170" height="110" />Kreuzung aus Monty Python, Kurt Schwitters, AC/DC und den Geräuschen, die Müllpressen machen, wenn Menschen hineinfallen. Und all diese Leute auf LSD. Oder Entzug.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">So entstanden im Lauf der Jahre 10 oder 11 Alben:</p>
<ul style="text-align: right;">
<li style="text-align: center;">Live in der Bayernstraße</li>
<li style="text-align: center;">Live in der Adlerstraße</li>
<li style="text-align: center;">Live im Regal</li>
<li style="text-align: center;">Live im Toffental</li>
<li style="text-align: center;">Live in der Backstube</li>
<li style="text-align: center;">Live im Finstern</li>
<li style="text-align: center;">Live on cruise control</li>
<li style="text-align: center;">Live im Raum</li>
<li style="text-align: center;">Live am Dach</li>
<li style="text-align: center;">Live on radiation</li>
<li style="text-align: center;">Live und analog</li>
<li style="text-align: center;">Live in China</li>
<li style="text-align: center;">Live im Keller</li>
<li style="text-align: center;">Live im Finstern reloaded</li>
<li style="text-align: center;">Live im Badezimmer</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die Besetzung wechselt von Platte zu Platte, einzig das Kerntrio Boris Ackermann, Daniel Bald und Wolfgang Völkl ist immer dabei &#8211; doch jeder, der wirr genug im Hirn und enthemmt genug im Herzen ist, sei uns willkommen. Ein kurzes Hallo genügt, und schon findet man sich auf der nächsten Strange-People-LP wieder.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-419" title="Strange People 2" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/strangepeople2.png" alt="" width="267" height="200" />Zur Feier des 10. Albums und des 5-jährigen Jubiläums wurde die CD &#8220;Strange People dead in Studio&#8221; in Angriff genommen, die eine nicht-improvisierte Reproduktion unserer größten Hits mit feinster Studiotechnik beinhalten soll. Die Arbeiten daran gingen allerdings bisher so langsam voran, dass inzwischen schon die 13. Platte und bald auch das 6-jährige Jubiläum gefeiert werden können. In Planung sind weiterhin ein erster tatsächlicher Live-Auftritt vor Publikum im Denkmal in Salzburg, sowie eine kleine Filmreihe mit dem Titel &#8220;Strange People erklären die Welt&#8221;, angeregt von unserer Unterhaltung mit Prof. Harald Lesch über Neutrinos, Quark und Pornographie, zu hören auf &#8220;Live on radiation&#8221;.</p>
<p style="text-align: right;">Große Teile unseres Werks sind <a href="http://mp3.de/musik/genre/band/120600/253844/3" target="_blank">hier</a> zu hören und herabzuladen.</p>
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		</item>
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		<title>Scream of Consciousness</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 16:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Völkl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine A-capella-EP ganz besonderen Charakters, nur die Dualismen von Stille und Stimme, Schreien und Schweigen waren die Triebfedern bei der Entstehung dieses eigentümlichen Klangerlebnisses. <a href="http://kunstamtisch.org/scream-of-consciousness">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ein bekanntes virtuelles Standardlexikon informiert uns: <em>&#8220;Das Schreien ist eine Funktion der Stimme, die sich durch eine hohe Lautstärke und meist durch starke Emotionalität auszeichnet.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Diese beiden Eigenschaften, so fanden wir, hat das <img class="alignright size-medium wp-image-375" title="Scream - Simon" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/simon-e1277801862393.jpg" alt="" width="200" height="300" />Schreien mit vielen Musikstücken gemeinsam. Warum also nicht das Experiment wagen, und eine CD aufnehmen, auf der zwar eine zeitlich organisierte Dramaturgie erklingt, aber eben nicht wie üblich mit Musik angefüllt, sondern nur mit Geschrei? Mag diese Idee zunächst abwegig und vielleicht sogar eintönig erscheinen, so hält sie doch bei näherer Betrachtung eine große Variationsbreite bereit. Denn das obige Standardlexikon erläutert weiter: <em>&#8220;Es [das Schreien] erfüllt kommunikative </em><em>Zwecke und ist oft Ausdruck von Unmut und Unbehaglichkeit, Hunger oder Schmerz. Es gibt unterschiedliche Arten des Schreiens, die sich in Stärke und Intonation unterscheiden.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem jene Varianten in Stärke und Intonation, und auch im kommunikativen Gehalt, interessierten uns besonders: die menschliche Stimme ist seit Jahrhunderten das vielseitigste Instrument der abendländischen Musik &#8211; doch welche kaum erprobten Gebiete liegen noch jenseits der engen Grenzen des Gesangs? Wimmern, heulen, weinen, flüstern, wispern, jaulen, krächzen, gurgeln, grunzen, brüllen, schreien &#8211; den Ausdrucksmitteln scheinen kaum Grenzen gesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-374" title="Scream - Dan" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/dan-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" />Weiter im Lexikon: <em>&#8220;Das Schreien kann aber auch die Form sprachlicher Äußerungen annehmen, etwa durch laute nachdrucksvolle Äußerungen von Worten oder Lauten. Bei gegenseitigem Anschreien steigert sich oft die Intensität. Der eigentliche Inhalt spielt dabei immer weniger eine R</em><em>olle.&#8221;</em> Für unser Projekt schien uns die abstrakte, nichtsprachliche und damit musiknähere Form des Schreiens die angebrachtere. Wo hier Worte fallen, so sind sie entweder frei der Phantasie entsprungen, oder in der Aussprache bewusst bis zur Unkenntlichkeit verfremdet. Verbflüffend dabei ist, wie ohne Worte die Kommunikation gleichsam viel direkter und intensiver wird: das <em>&#8220;gegenseitige Anschreien&#8221;</em>, aber auch das Miteinander-Schreien sind es, die den eigentlichen Reiz des entstanden Klangwerks ausmachen. Im gegenseitigen Sich-Beeinflussen entstehen dramaturgische und dynamische Verläufe von überraschender Reichweite.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so entstand schließlich die abrundende Idee, dem <img class="alignright size-medium wp-image-384" title="Scream - Wolfgang" src="http://kunstamtisch.org/wp-content/uploads/media/wolli-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" />Werk eine klassische Form zu geben, die animalische Lautäußerung in den Käfig kultureller Errungenschaften zu sperren, und aus dieser Spannung neuen Reiz zu gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Entstanden sind schließlich unter dem Titel &#8220;Scream of Consciousness&#8221; fünf höchst unterschiedliche Tracks, die in ihrem Verlauf der klassischen fünfaktigen Dramenordnung nachgebildet sind. Ein Experiment, ein in vielerlei Hinsicht recht rohes Experiment sogar, und dennoch auf eigenwillige Art ein mal beklemmendes, mal befreiendes, mal belustigendes, mal verwirrendes, immer jedoch bestechendes Klangerlebnis.</p>
<p style="text-align: center;">Alle fünf Tracks als mp3-Dateien zum herabladen gibt es <a href="http://uploads.kunstamtisch.org/soc/soc.zip" target="_blank">hier</a>. Oder natürlich auch zum reinhören: </p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
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